Wo wird tiergestützt gearbeitet?
Inhaltsverzeichnis
01
Einsatzgebiete für TGI
02
Was macht ein Setting erfolgreich?
Einsatzgebiete für TGI
Tiergestützte Arbeit findet nicht an einem festen Ort statt – sie passt sich an. Entscheidend ist nicht die Location, sondern die fachliche Verantwortung, das Ziel und das Tierwohl.
Schulen und Kindergärten
Schulhunde unterstützen beim Lernen, fördern soziale Kompetenzen, bauen Stress ab und schaffen eine ruhigere Lernatmosphäre. In Kitas helfen Tiere Kindern, Empathie zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Ängste abzubauen. Typische Tiere: Hunde, Meerschweinchen, Kaninchen, Hühner.
Kliniken und Reha-Einrichtungen
Tiere werden in der Physiotherapie (Motorik, Motivation), Ergotherapie (Feinmotorik, Konzentration) oder Psychotherapie (Traumaverarbeitung, Angstbewältigung) eingesetzt. Sie schaffen emotionale Zugänge, die verbal oft schwer erreichbar sind.
Altenpflege und Demenz-Betreuung
Menschen mit Demenz reagieren oft stärker auf Tiere als auf verbale Ansprache. Tiere aktivieren Erinnerungen, schaffen Momente der Freude und fördern Kommunikation. Auch in Pflegeheimen können regelmäßige Tierbesuche Einsamkeit reduzieren.
Therapiezentren und Praxen
Psychotherapeutische Praxen, heilpädagogische Einrichtungen oder logopädische Praxen setzen Tiere gezielt ein, um Vertrauen aufzubauen, Sprachanlässe zu schaffen oder Entwicklungsprozesse zu unterstützen.
Weitere interessante Einsatzbereiche
Justiz
Betriebe
Hospize
Inklusive Wohnprojekte
Was macht ein Setting erfolgreich?
- Zielgruppe: Wer soll unterstützt werden?
- Strukturelle Bedingungen: Gibt es Rückzugsmöglichkeiten für das Tier? Hygiene? Sicherheit?
- Qualifikation der Fachkraft: Passt die Ausbildung zum Setting?
- Eignung des Tieres: Kann das Tier in diesem Rahmen artgerecht und stressfrei arbeiten?

