Wie Tiere helfen können
Inhaltsverzeichnis
01
Warum Tiere wirken – wissenschaftlich erklärt
02
Neurobiologie: Was im Körper passiert
03
Biophilie: Unsere Verbindung zur Natur
04
Praxisbeispiele: Wie Tiere konkret unterstützen
05
Aber: Grenzen gibt es auch
Warum Tiere wirken – wissenschaftlich erklärt
Tiere „tun einfach gut" – das sagen viele. Aber warum eigentlich? Die Forschung zeigt: Es gibt biologische, neurologische und psychologische Mechanismen, die erklären, warum Tiere Menschen so stark beeinflussen können.
Neurobiologie: Was im Körper passiert
Wenn wir ein Tier streicheln oder mit ihm interagieren, verändert sich messbar etwas in unserem Körper:
Tiere urteilen nicht. Sie bewerten nicht. Sie nehmen Menschen an, wie sie sind – ohne Vorbehalte. Das schafft emotionale Sicherheit. Für Kinder mit Angststörungen, traumatisierte Menschen oder Menschen mit Autismus kann das der Schlüssel sein, um überhaupt in Kontakt zu kommen.
Biophilie: Unsere Verbindung zur Natur
Der Biologe E. O. Wilson prägte den Begriff Biophilie – die angeborene Verbundenheit des Menschen mit anderen Lebewesen. Wir sind evolutionär darauf programmiert, auf Tiere zu reagieren. Das erklärt, warum selbst das Beobachten von Fischen im Aquarium beruhigend wirkt.
Praxisbeispiele: Wie Tiere konkret unterstützen
In der
Schule:
In der
Therapie:
In der
Altenpflege:
Aber: Grenzen gibt es auch
Tiergestützte Arbeit ist kein Wundermittel. Sie funktioniert nicht bei jedem Menschen, nicht in jeder Situation und nicht automatisch. Grenzen zeigen sich:
Verantwortungsvolle TGI erkennt diese Grenzen – und arbeitet nur dort, wo sie sinnvoll, sicher und förderlich ist.

